Zu den beliebtesten Opern in der Szene gehören Verdis Opern. Absolute Klassiker sind Aida und Nabucco und von beiden haben sogar die Nicht-Opernkenner bereits einmal etwas gehört. Egal jedoch ob Klassikfan oder Opernbanause, ein absolutes Muss ist der Besuch in der Verona Oper. Erbaut wurde die Oper im Jahre 30 nach Christus und früher fanden dort Gladiatoren-Kämpfe statt. Die Arena von Verona oder auch Verona Oper wurde dann in der Renaissance für Theater- und Musikaufführungen genutzt. Diese Entscheidung bei der Verona Oper war auch gut, denn schließlich gibt es dort Platz für mehr als 25.000 Menschen und es gibt eine derart gute Akustik, dass kaum Mikrophone für die Opernsänger benötigt werden. Auf atemberaubende Lichteffekte kann daher die ganze Technik reduziert in der Verona Operreduziert werden. Bei der Oper in der Arena handelt es sich um etwas Fantastisches, denn in der Verona Oper sitzt jeder auf den antiken Sitzreihen und alles wurde dabei spektakulär und schön beleuchtet. Nachdem unten beeindruckende Chöre und Arien erklingen und oben der Sternenhimmel leuchtet, ist dies ein richtiges Gänsehaut-Feeling.



Ein Besuch in der Verona Oper

In Verona kann jeder die großen Opernaufführungen genießen. In der Verona Oper werden diese Aufführungen geboten und es handelt sich bei der Oper um eines der Amphitheater der Römischen Antike, welches am besten erhalten ist. Das Amphitheater erhebt sich in seiner ganzen Erhabenheit und Würde an der Ostseite vom Piazza Bra. Aus der Römerzeit handelt es sich um das drittgrößte Amphitheater und dies nach dem Kolosseum und auch der Arena von Capua. Bei Verona direkt handelt es sich um eines der bekanntesten Denkmale der Stadt. Die Adresse für Interessenten ist somit Piazza Bra und die Kasse wird um 19 Uhr geschlossen. Die Öffnungszeiten sind sonst Montag von 14:30 bis 19:30 Uhr und Dienstag bis Sonntag von 08:30 bis 19:30. Die Verona Oper ist im September, August, Juli und Juni auch am Montag ab 08:30 Uhr geöffnet. Der Vollpreis bei der Eintrittskarte liegt bei 10 Euro und mit Ermäßigung bei 7,50 Euro.



Die Geschichte der Verona Oper

Im ersten Jahrhundert nach Christus entstand gegen Ende von der Regierungszeit von Kaiser Augustus das drittgrößte römische Amphitheater nach dem Kolosseum von Rom. Die sogenannte Arena von Verona befand sich ursprünglich außerhalb der Stadtmauern. Die Arena wurde im Jahre 265 zur Zeit der Barbareninvasionen durch Kaiser Gallieno dann durch die erbaute Stadtbefestigung eingeschlossen. Auf der Piazzetta Mura Gallieno können nahe der Arena auch heute noch die Überreste von der Befestigung gesehen werden. Die Arena war noch bis in das zehnte Jahrhundert beinahe vollständig erhalten. Die Außenmauer ist dann erst durch ein Erdbeben in dem elften Jahrhundert eingestürzt. Die Ala ist noch bis heute erhalten und hierbei handelt es sich um einen Flügel der Außenmauer aus Arkaden und fünf Pilastern. Hierbei wird bei der Verona Oper noch das ursprüngliche Ausmaß von dem Bauwerk vermittelt. Während das Kolosseum in Rom als Steinbruch im Mittelalter missbrauch wurde, wurde die Arena in Verona während der Zeit immer gepflegt und geschützt. Aus der römischen Zeit gilt die Verona Oper heute nicht umsonst als das Amphitheater, welches am besten erhalten ist. Bei der Verona Oper gibt es den ellipsenförmigen Grundriss und bei der Höhe von den beiden Toren gibt es die Länge von 138,77 Metern. Im Inneren das Oval war einst ein Kampfplatz von den Gladiatoren und dieser hat die Maße von 73,68 mal 44,53 Meter. Die Cavea ist der Zuschauerraum, welcher sich an den Seiten hochzieht und gebildet wird dieser von 45 jeweils 45 Zentimeter hohen Seitenstufen. Für 22.000 Menschen gibt es bei den Stufenreihen Platz und noch einmal 3000 Menschen können im inneren Oval sitzen. Bei der Verona Oper gibt es bei den Plätzen unterschiedliche Preiskategorien. Es gibt auf den Steinstufen der Seconda Gradinata die billigeren Plätze oben, dann bei der Prima Gradinata die normalen Sitze und die roten Stühle sind die teuren und gepolsterten Stühle im Innenraum.

Die erste Opernaufführung bei der Verona Oper

Zu dem 100. Geburtstag von Giuseppe Verdi, der von 1813 bis 1901 lebte, gab es im August 1913 die erste Opernaufführung in der Arena. Impressario Ottone Rovato, Tenor Giovanni Zenatello und Dirigent Tullio Serafin suchten einen gemeinsamen Ort, wo sie mit nur einer Aufführung den Geburtstag von dem Komponisten auch gebührend feiern können. Der Größe des Maestro schien nur diese Größe von der Arena als angemessen. Die Bevölkerung von Verona nahm die Idee dann begeistert auf und nur der Stadtrat war dagegen. Gegen die Entweihung von dem Monument hatte der Stadtrat dann protestiert, als wäre die Geschichte von dem Bauwerk in den heiligen Zustand versetzt. Die Gegner von dem Projekt konnten glücklicherweise für Opernbegeisterte, Verona und für Verdi umgestimmt werden. Bei den Vorbereitungen zu dem Ereignis prüften Fachleute die Akustik der Arena und es wurde eine Überraschung festgestellt. Es wurde befürchtet, dass sich der Klang in dem Raum verliert, doch stattdessen konnte der Klang harmonisch fließen und dies ähnlich wie bei dem geschlossenen Theater. Die Zuschauer strömten dann aus allen Richtungen herbei und dies genau wie bei den damaligen Kämpfen der Gladiatoren. Im Vergleich zu damals kamen nun jedoch zu der Verona Oper auch Zuschauer aus Tiflis, Petersburg und Paris. Für hohe Gäste gibt es in dem Innenraum die gepolsterten Stühle. Das normale Volk nahm auf den Steinstufen Platz. Über der Arena stand der nachtblaue Himmel und es erklangen dann die Töne von der Ouvertüre, welche die Menschen mit sich rissen. Damals überschlug sich die Menge vor Begeisterung, denn zwanzig schwarze Sklaven hatten Radames hineingetragen und dies zu den Klängen von dem Triumpfmarsch. Begleitet wurden sie von 800 Sängern und dreißig Reitern. Es war ein überwältigendes Ereignis und die Begegnung zwischen dem Publikum und der Arena war das Außerordentliche. Noch bis heute ist es dies bei der Verona Oper, was die Opernaufführungen dort bis zu der heutigen Zeit ausmacht. Nachdem die Zuschauer zu Komparsen werden, nehmen diese an dem gigantischen Geschehen Teil.

Was ist bei der Verona Oper zu beachten?

Auf der Bühne gibt es oftmals einige Schwierigkeiten. Es gibt schließlich innerhalb der Verona Oper ungewöhnliche Dimensionen und so sind es fünfzig Meter von den ersten Sitzen bis zu der Bühnenrampe. Einige Opernregisseure, Dirigenten und Sänger hatte dies schon in die Verzweiflung getrieben. Wenn in dem Stadttheater der Chor mit dreißig Sängern üppig erscheint, so ist dies beinahe lächerlich auf der Bühne mit 1500 Quadratmetern. Bei der Aida wurde aus diesem Grund der Chor aufgestockt auf 180 Personen und gemeinsam mit den vielen Tieren, den Reitern und den vielen Statisten kann dies schon fast an die Qualitäten von einem Monumentalfilm-Regisseur herankommen. Einfach ist es nicht, dass die ganze Aufführung dann geordnet auf die Bühne gebracht wird. Von Mitte Juni bis Ende August finden heute die großen Opernaufführungen in der Verona Oper statt. Die feinen Gäste sitzen in der Verona Oper noch immer auf den gepolsterten Plätzen in dem Innenraum oder es gibt sogar Plätze auf dem Balkon über dem Eingangstor. Zu der römischen Zeit hatte hier damals der Statthalter Platz genommen und heute ist der Platz dem Bürgermeister und den Gästen vorbehalten. Wer als Opernbesucher weniger betucht ist, der findet Platz auf den Steinstufen. Die Stimmung jedoch ist auch den günstigen Plätzen oftmals am besten. Wurde für die günstigen Plätze eine Karte gekauft, dann sollte man sich auch vor dem Vorstellungsbeginn beizeiten anstellen, damit noch annehmbare Plätze erhalten werden. In der Regel wird eine Stunde vor der Aufführung geöffnet und wenn sich die Ränge füllen, gibt es nur noch an den äußeren Seiten oder ganz oben Plätze. Hierbei ist dann zu beachten, dass die Akustik auch am schlechtesten ist. Bei den preiswerten Rängen ist dann die Opernbekleidung eher unangemessen und hier ist besser, wenn auf die bequeme Kleidung zurückgegriffen wird. Auch ist es für die Steintreppen in der Verona Oper ohne Probleme möglich, dass ein Sitzkissen mitgebracht wird. Bei den nackten Steinen sollte sich jeder bewusst sein, dass diese hart sind und auf den Treppenabsatz stellen die Hintermänner schließlich auch die Füße. Neben den Opernbegeisterten finden sich auch Neugierige Ein und die Klänge von der Bühne können in vielen Fällen dann oft überlagert werden. Oft wird mit Papier geknistert, es wird gekichert und geflüstert. Am besten wird für die Verona Oper mehr hingelegt, damit bessere Karten erhalten werden. Bei den guten Plätzen kann dann in einmaliger Atmosphäre auch ein genussvoller Opernabend verbracht werden. Wird mehr Geld für die Verona Oper ausgegeben, dann wird der Besuch zu dem wahrhaft einzigartigen Erlebnis. Gesehen werden Orchester, Sänger, Chor, die gigantische Kulisse und die prachtvollen Kostüme. Alles in allem ist dies ein unvergleichliches Spektakel in der Verona Oper. Auch ein grandioser Anblick ist, wenn die mitgebrachten Lichter zu tausenden entzündet werden und dies sind oft Feuerzeuge, Kerzen oder heute Smartphones. Bei Regen in der Verona Oper wird die Aufführung meist unterbrochen, damit die wertvollen Musikinstrumente nicht Schaden erleiden. Es geht dann weiter, wenn der Regen nachlässt. Nicht selten dauert eine Aufführung in der Verona Oper auch mal eine ganze Nacht, doch die Aufführung wird in der Verona Oper ersatzlos abgebrochen, wenn es anhaltend regnet.

 

Verona Oper

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