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Sirmione Sehenswürdigkeiten

Sehenswürdigkeiten von Sirmione

Altstadt

Die Altstadt von Sirmione ist durch ihre einzigartige Lage der ideale Ort zum verweilen. An der Hauptgasse, der Via Vittorio Emanuele, reihen sich Eisdielen, Delikatessenhändler und Boutiquen direkt aneinander. Links laufen kurze Gassen ab, die zu kleinen Plätzen führen oder einen wunderschönen Blick auf den See freigeben. Zur rechten Seiten eröffnet sich ein mittelalterliches Gassengewirr.

Die hübsche Piazza Carducci befindet sich an der Stelle des alten römischen Hafens, der im 13 Jahrhundert zugeschüttet wurde. Heute liegen hier Fähren und Ausflugsboote. Die sehenswerte Pfarrkirche Santa Maria Maggiore aus dem 15. Jahrhundert steht an der Via Dante. Die Innenausstattung stammt aus dem 18. Jahrhundert, die Fresken aus dem 15. Jahrhundert. Der Marmoraltar und das geschnitzte Orgelprospekt sind besonders sehenswert. Nördlich der Kirche gelangt man über die Via Ansi del Langobardi zum Stadtpark.

 

Skaligerburg

Die Skaligerburg in Sirmione gilt als das am besten erhaltene Kastell der Skaliger. Die Burg mit den zinnbekrönten Türmen wurde 1250 errichtet und erfreut noch heute die Bewohner der Stadt mit ihrer Pracht. Der Osthafen der Insel wurde voll in die aus Natursteinen und Ziegeln errichtete Anlage integriert. Man kann die Burg über die Zugbrücken im Süden und Westen betreten. Das Innere des Kastells ist mit seinen Treppen, Türmen, Höfen und Gängen sehr düster. Heute befindet sich in der Burg ein Museum, in dem römische und mittelalterliche Funde ausgestellt sind.

 

Therme und Fonte Boiola

Die Therme von Sirmione ist ein bedeutender Bestandteil des Ortes. Bereits die Römer haben die heilende Wirkung der 70 °C heißen Boiola-Quelle für sich genutzt und das Wasser mit Bleirohren in ihre Thermen geleitet. Und noch heute belebt die Therme Körper und Geist ihrer Besucher. Die schwefel-, brom- und jodhaltige Quelle entspringt am Ostufer der Insel in 19 m Tiefe. Heute gibt es in der Anlage der Therme eine bekannte Abteilung führ Ohrenheilkunde. Außerdem werden hier Rheumatismus, Haut- und Lungenkrankheiten behandelt.

 

Grotten des Catull

Der Name dieser besonderen Sehenswürdigkeit weckt im ersten Moment falsche Vorstellung. Bei den Grotten des Catull handelt es sich nicht Grotten, sondern um Ruinen eines repräsentativen römischen Gästehauses oder einer Villa eines wohlhabenden Privatmannes. Die Anlage ist mit über 20 000 m² die größte ihrer Art in ganz Italien. Die Villa wurde um 150 n. Chr. erbaut und ist wohl im 4. Jahrhundert eingestürzt.

Das Gelände, auf dem das Anwesen steht, ist nicht eben, sodass viele Untergeschosse errichtet wurden. Zum Teil wurde der Bau auch in den Felsen eingearbeitet. Die Unterbauten können heute besichtigt werden. Von den beiden oberen Geschossen, in denen die Herrschaftsräume waren, ist heute kaum noch etwas übrig. Die Ruine ist heute mit Olivenbäumen, Rosmarin, Thymian, Minze und Oregano bewachsen. Der Anblick und vor allem der Geruch rund um das Anwesen sind einzigartig. Das Antiquarium ist ein kleines Museum mit Fundstücken.