Einsiedelei am Gardasee: Romantisches Ausflugsziel für Wanderfreunde

Die Einsiedelei am Gardasee ist eines der schönsten Ausflugsziele der Region. Auf 722 Metern thront das alte Gebäude hoch über dem See. Die weiß gekalkten Wände der Einsiedelei am Gardasee bilden einen wunderschönen Kontrast zu dem tiefen Grün der Zypressen und Palmen, von denen die umgebende Berglandschaft gekennzeichnet ist. Das Gebäude selbst schmiegt sich unter einen Felsvorsprung, Wo es vor den Elementen geschützt ist. Die beschauliche Atmosphäre, die von der Einsiedelei am Gardasee ausgeht, lädt zum entspannten Verweilen ein, bevor man den Abstieg beginnt.

Geschichte der Einsiedelei am Gardasee

Die Einsiedelei am Gardasee geht auf das Jahr 1630 zurück. Dieses Jahr ist in der Geschichte als Pestjahr bekannt und der Schwarze Tod wütete auch in den mittelalterlichen Städtchen um den Gardasee. Bewohner aus dem nahe gelegenen Gargnano erbauten die Einsiedelei am Gardasee in der Hoffnung, an diesem abgelegenen Ort der Ansteckungsgefahr entfliehen zu können. Es ist jedoch nicht überliefert, wie viele Menschen ihr Leben während der Pest Epidemie in der Einsiedelei am Gardasee retten konnten. Urkundlich wird die Einsiedelei am Gardasee, die dem Heiligen San Valentino geweiht ist, zum ersten Mal im Jahr 1673 erwähnt. Im Verlauf der Jahrhunderte lebten insgesamt drei Eremiten in der Einsiedelei am Gardasee: im 17. und im 18. Jahrhundert fanden zwei Einsiedler Gefallen an dem idyllischen Ort hoch über dem Gardasee. Der letzte Bewohner der Einsiedelei am Gardasee war der bekannte Eremit Geremia Paladini. Er kam im Jahr 1849 in die Einsiedelei am Gardasee, vermutlich, um dem österreichischen Militärdienst zu entgehen und 16 Jahre später verstarb. Seitdem steht die Einsiedelei am Gardasee leer und bietet Wanderern ein beliebtes Ziel, an dem man nicht nur der Vergangenheit gedenken, sondern auch die herrliche Natur rings um den Gardasee genießen kann.

So gestaltet sich die Wanderung zur Einsiedelei am Gardasee

Wer eine Wanderung zur Einsiedelei San Valentino am Gardasee machen möchte, findet dazu in Gargnano am Westufer des italienischen Gardasees den besten Ausgangspunkt. Der Ort mit den weißen Stränden und verwinkelten, historischen Gassen ist ein beliebter Urlaubsort und ist auch leicht zu erreichen, wenn man an anderen Orten am Gardasee Ferien macht. In jedem Fall lohnt auf dem Weg zur Einsiedelei am Gardasee ein Zwischenstopp in Gargnano. Gemütliche Cafés am Seeufer laden zu einer Pause ein, bevor man den Weg zur Einsiedelei am Gardasee fortsetzt. Von Gargnano geht die Reise zunächst mit dem Auto zunächst bis nach Sasso weiter. Das kleine Bergdorf liegt auf 546 Metern Meereshöhe und bietet einen Parkplatz, auf dem man das Fahrzeug abstellen kann. Von dort beginnt dann die Wanderung zur Einsiedelei am Gardasee. Der Weg durch Sasso hindurch ist recht leicht zu finden. An verschiedenen Hauswänden findet man den Hinweis S. Valentino und braucht diesen Bezeichnungen lediglich zu folgen. Nachdem der Weg aus dem Dorf herausführt, trägt er die Bezeichnung 31. Der Pfad ist recht breit und führt allmählich bergauf. Nachdem man Sasso verlässt, wandert man zunächst durch Gärten und Obstplantage, die terrassenförmig an den Hängen angelegt sind. Auch wenn der Weg zur Einsiedelei San Valentino am Gardasee nicht anstrengend ist, so sollte man unterwegs hin und wieder eine Rast einlegen. Es bieten sich an verschiedenen Stellen nämlich herrliche Aussichten auf den Gardasee und verschiedene Ortschaften der Umgebung. So lohnt es, auf dem Weg zur Einsiedelei am Gardasee zu verweilen und das Panorama zu genießen. Unterwegs gibt es auch einige schattige Waldstücke, so dass man auf dem Weg auch immer wieder einmal Abkühlung findet. In dieser Höhenlage sind meist Buchen und Steineichen vorherrschend. Nach einiger Wegstrecke gabelt sich der Wanderweg. Wendet man sich nach links, so führt der Weg weiter bis zum Cima Coma, der mit 1279 Metern hoch über dem See aufragt. Schlägt man den rechten Weg ein, gelangt man zur Einsiedelei am Gardasee. An der Gabelung befindet sich auch eine Hinweistafel, auf die man einen kurzen Blick werfen sollte. Sie erhält Erläuterungen zur Geschichte der Einsiedelei am Gardasee, die man sich in Ruhe durchlesen sollte. Der letzte Teil des Weges ist auch der schwierigste. Über steile Treppen und enge Serpentinen führt die Strecke zunächst ein Stück bergab und bietet dann den letzten Anstieg, bevor man sich vor der Tür zur Einsiedelei am Gardasee befindet. Die herrliche Lage bewirkt eine wunderbare Stimmung, die den Besucher sofort gefangen nimmt. Hier findet man einen Ort zum Entspannen und auch zur Reflektion, der für geruhsame Momente im Urlaub sorgt, die einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Wer noch weiter wandern möchte, gelangt auch von der Einsiedelei am Gardasee zum Cima Coma. Der Weg ist steil und gesichert. Ein Stahlseil hilft den Wanderern beim Aufstieg. Auf dem Gipfel erwartet den Besucher das Gipfelkreuz und eine unbeschreibliche Aussicht, die einen erstklassigen Blick über den Gardasee und das faszinierende Westufer zulässt.

Für wen ist die Wanderung zur Einsiedelei am Gardasee geeignet?

Die Tour von Sasso bis zur Einsiedelei San Valentino und wieder zurück dauert nur etwa zwei Stunden. Auch ist der Weg nicht besonders schwierig zu begehen. Er eignet sich wunderbar für Einsteiger oder auch für die Familie mit größeren Kindern, die die einmalige Atmosphäre der Einsiedelei am Gardasee ebenfalls genießen. Um den Weg zu begehen, benötigt man auch keine spezielle Ausrüstung. Mit vernünftigem, festem Schuhwerk lässt sich die Strecke ohne weiteres zurücklegen. Auch für Wanderer, die sich eine etwas anspruchsvollere Strecke wünschen,ist die Wanderung zur Einsiedelei am Gardasee interessant, da man sie bis zum Gipfel der Cima Coma erweitern kann. So kann man den Besuch bei der Einsiedelei am Gardasee auf mit einer sportlichen Wandertour vereinen. Ist man in der Region auf Urlaub, sollte man den Besuch bei der romantischen Einsiedelei am Gardasee mit ihrer mystischen Atmosphäre in jedem Fall einplanen.

Die beste Jahreszeit für die Wanderung am Gardasee

In den Sommermonaten zwischen Juni und August gibt es am Gardasee viele Sonnenscheinstunden. Doch steigen um die Mittagszeit die Temperaturen auch oft über 25 Grad Celsius an, so dass sich die Wanderung zur Einsiedelei am Gardasee anstrengend gestalten kann. Besonders, wenn man erst von einem anderen Ort über Gargnano nach Sasso anreisen muss, ist es kaum möglich, schon in den frühen Morgen mit dem Aufstieg zu beginnen. Deshalb sollte man in den Sommermonaten auf der Wanderung zur Einsiedelei am Gardasee auch Sonnencreme und Trinkwasser für unterwegs mitnehmen und auch unterwegs eine Rast planen. Die schönste Jahreszeit für die Wanderung sind der Herbst oder das späte Frühjahr. Die Höchsttemperaturen sinken deutlich, dennoch gibt es viele Sonnenscheinstunden und nur wenige Regentage. Bei solchem Wetter wird die Wanderung zur Einsiedelei am Gardasee zu einem ganz besonderen Vergnügen.