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Botanischer Garten Gardasee

Botanischer Garten

Botanischer Garten

Der botanische Garten am Gardasee verbindet herrliche Natur mit beeindruckender Kunst

Der Gardasee zählt nicht nur im Sommer zu den beliebtesten Urlaubsdestinationen in Italien. Für Abwechslung von Sonne, Strand und Badevergnügen bietet sich der berühmte Botanische Garten von Andre Heller an. Perfekt in die Landschaft eingebettet, bietet er einen Ausflug in fremde Welten an.

 

Botanischer Garten am Gardasee als Ausflugsziel

Der mondäne Ort Gardone-Riviera, der direkt am Westufer des Gardasees liegt, gilt als Treffpunkt der Reichen und Schönen. Der Hotspot der italienischen und ausländischen Urlauber ist geprägt von seiner Atmosphäre, die ihm auch den Namen der Limonen- bzw. Zitronenriviera eingebracht hat. Als Botanischer Garten am Gardasee hat sich das Gebiet in dieser Region längst einen guten Ruf erarbeitet und gilt als beliebtes Ausflugsziel. Insgesamt hat der Ort Gardone ca. 3000 Einwohner, doch während der Urlaubszeit gesellen sich dazu zahlreiche Touristen aus dem In- und Ausland. Auch die zahlreichen Villen namhafter Filmstars sind dann bewohnt und machen aus dem Ort nördlich von Salo einen Treffpunkt der Reichen und Schönen. Ein botanischer Garten am Gardasee existiert bereits seit langem und kann auf eine turbulente Geschichte seit seiner Gründung zurück blicken.

 

 

Weitere Informationen…

Anschrift:

Via Roma, 2,

25088 Gardone Riviera BS

 

Besuchsdauer: mehr als 1 Stunden

Botanischer Garten
Gardasee Heller Garten
Botanischer Garten Gardasee
Heller Garden
Gardasee Botanischer Garten

 

Bereits um die Jahrhundertwende gegründet

Der heute als botanischer Garten am Gardasee unter der Führung von Andre Heller bekannte Ausflugspunkt wurde bereits 1901 gegründet. Der Naturforscher und Botaniker Arthur Hruska, der eigentlich tschechische Wurzeln hat, promovierte in München und arbeitete später sogar als Zahnarzt des russischen Zaren, aber auch der italienischen Königsfamilie sowie der Päpste Pius XII sowie Johannes XXIII. Später zog er von Österreich nach Italien, genauer gesagt nach Gardone Riviera. Das besondere Ambiente und die reiche Flora und Fauna beeindruckten den Wissenschaftler und Arzt stark. Er beschloss dieses Naturphänomen als botanischer Garten am Gardasee zu erhalten und kaufte ein Grundstück im Ausmaß von 15.000 Quadratmeter. Dieses lag direkt am Hang des Monte Lavino und war eigentlich als Terrasse für den Weinbau gedacht. Hruska war jedoch von dieser Fläche so angetan, dass er es für die Widmung als botanischer Garten am Gardasee umgestaltete.

 

Perfekt als botanischer Garten am Gardasee geeignet

Die in der Region rund um den Gardasee typische mediterrane Vegetation sowie der herrlich blaue Glanz des Seewassers machen das Gebiet zu einem der prächtigsten in ganz Mitteleuropa. Als botanischer Garten trägt das Gebiet auch zur Bekanntheit der Gartenstadt Gardone Riviera bei, wobei die meisten Gartenflächen zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts angelegt wurden. Gerade damals war der Ort als Fremdenverkehrsdestination zu seinem Höhepunkt gelangt. Als botanischer Garten, der zu diesem Ruf der Region beitrug, kann auch die von Hruska angelegte Fläche gezählt werden. Heute gilt der als botanischer Garten im Fremdenführer zu findende Bereich als der Garten der Andre-Heller-Stiftung, die ihn 1989 übernommen hat und seitdem pflegt.

 

Exotische Pflanzen als prägender Bestandteil

Als botanischer Garten der Region ist die Fläche vor allem dafür bekannt, dass hier mehr als 2000 verschiedene Arten von Pflanzen wachsen. 1910 wurden die ersten exotischen Gewächse gepflanzt, gleichzeitig wurde auch die Villa erbaut, in der Andre Heller während seiner Anwesenheit hier regelmäßig wohnt. Mit dem Einsetzen jeder weiteren Pflanze erhält ein botanischer Garten am Gardasee mehr den Eindruck, als wäre er als herrlicher Park angelegt. Kleine Bachläufe sowie darüber reichende Brücken vermitteln dem Besucher einen sehr harmonischen Eindruck und schaffen einen Ort des Genießens und Entspannens. Wer den Wegen, die sich durch den ganzen Park schlängeln, folgt, entdeckt immer wieder Neues, sei es eine außergewöhnliche Pflanze oder eine Skulptur eines bekannten Künstlers.

 

Botanischer Garten als Standort für Kunst

Heute gehört die als botanischer Garten am Gardasee weithin bekannte Anlage zur Stiftung des Künstlers Andre Heller, der aus Österreich stammt. Dieser hat hier ein wahres Refugium geschaffen, das eine herrliche Symbiose aus Pflanzen, Natur und Kunst darstellt. Er hat zu den Blumen, Gewächsen aus aller Welt Kunstwerke namhafter Persönlichkeiten gestellt, die nun den als botanischer Garten bezeichneten Park als Kunstgarten erscheinen lassen. Die Villa inmitten der Anlage dient dem Besitzer Heller als Wohnsitz und ist für Touristen bzw. Besucher nicht begehbar. Dank des angenehm milden Klimas am Gardasee schuf der österreichische Künstler hier eine Art Paradiesgarten, in den er Pflanzen aus aller Welt brachte. Er selbst beschreibt seine Idee für dieses einzigartige Naturphänomen als Einladung an alle, die diese herrliche Natur genießen und dazu alle Sinne benutzen möchten. Die individuelle Vielfalt an Pflanzen stehen in harmonischer Einheit mit den künstlichen Anlagen, die im gesamten Gartenbereich zu finden sind. Zeitgenössische Skulpturen sowie szenografische Effekte, die überraschend auftauchen, vervollständigen den Gesamteindruck für jeden, der diese Reise in die Verbindung zwischen Natur und Kunst antreten möchte. Bekannte Künstler wie Keith Haring und Roy Lichtenstein, aber auch Erwin Novak und Susanne Schmögner haben die Skulpturen geschaffen, die hier ihre außerordentliche Wirkung entfalten. Als botanischer Garten am Gardaseeangelegt, können Besucher auch ausgiebige Spaziergänge im Gelände unternehmen. Die unterschiedlichen Pflanzengruppen sind immer wieder über miteinander verschlungene Wege und diametral gesetzte Winkel erreichbar und laden zum Entspannen ein.

 

Botanischer Garten am Gardasee mit Hochgebirgstal als Mittelpunkt

Mitten in der Anlage finden die Besucher ein Hochgebirgstal, das mit Kiefern, nordischen Gehölzen sowie steilen Hängen und Schluchten überzeugt. Sogar Felsspalten sind nachgebildet, daraus entspringt ein Bach. Drei Wasserfälle bereichern das Tal mit Wasser, wobei die einzigartige Kulisse die Dolomiten als Hintergrund zeigt. Als botanischer Garten am Gardasee hat dieser Bestandteil der Anlage bereits zu Zeiten des Gründers Hruska überzeugt. Immerhin ist die Felslandschaft bis zu 13 Meter hoch und beeindruckt daher in seiner ganzen Pracht. Direkt um diesen Bereich herum sind Teiche, deren Oberfläche mit Seerosen und Lotusblüten bedeckt sind. Darin schwimmen große Koi-Karpen sowie Forellen, während sich bunte Schmetterlinge und farbenrprächtige Libellen auf der Oberfläche tummeln. Sanft plätschernde Bäche in Verbindung mit Zen-Wasserspielen laden zum Meditieren und Entspannen ein, wobei die Atmosphäre durch Wasserfälle, die aus Bronzeköpfen entspringen zusätzlich unterstrichen wird. Das Geräusch des sprudelnden Wassers lässt den Besucher den Lärm, der außerhalb des botanischen Gartens alles beherrscht, einfach vergessen.

 

Spirituelle Welten prägen den botanischen Garten

Jedem Besucher wird auf den ersten Blick klar, dass sich hier unterschiedliche Räume, aber auch verschiedene Kulturen miteinander verbinden und vereinen. Im Zentrum steht jedoch die Natürlichkeit, die in der einzigartigen Liebe zur Landschaft ihren Ausdruck findet. Letztendlich wird sie zum alles verbindenden Element, das den botanischen Garten am Gardasee prägt und einzigartig macht. Hier verändert sich alles und jederzeit, jeden einzelnen Tag ist die Optik anders, wobei sich hier nicht nur unterschiedliche Ausprägungen zur Tages- und Nachtzeit finden, sondern auch zu jeder einzelnen Jahreszeit. Hier finden sich buddhistische und tibetanische Elemente in einem, auch hinduistische Statuen wie etwa der Große Ganesha von Rudolf Hirte finden sich entlang der Pfade. Der Gott des Glücks und der Weisheit als Elefant dargestellt, bildet eine Symbiose mit den klaren Symbolen der bekannten Großstadtkultur und der Moderne unserer Zeit. Die Brücke der Ungeheuer wiederum stellt die Intoleranz des modernen Menschen dar, die in zwei auf Pfählen aufgespießten Köpfen dargestellt werden. Diese speien sich gegenseitig ins Gesicht und zeigen dabei ihre wahre Fratze. Das chinesische Tor im Anschluss zeigt den Weg zur Selbstreinigung, die auf dem Wasserspiel Shishi-Odoshi dargestellt ist. Direkt neben dem Weg finden sich große Bambusrohre, die den Besucher zum Anfassen animieren. Berühren sich die Rohre, entsteht ein Klang, der Ähnlichkeit mit dem des Xylophons hat.

 

Botanischer Garten am Gardasee vereint Baumaterialien der Natur

Der botanische Garten am Gardasee zeigt seinen Besuchern auch Werke des berühmten Pop-Art Künstlers Keith Haring, der mit Andre Heller gut befreundet war. Seine Figuren in der bekannten Buntheit und Ausdrucksstärke laufen im Garten, umarmen sich gegenseitig und tanzen am Gelände. Ebenso wichtig ist die Stele, die an ein Kreuz erinnert, doch in seinen Figuren eine sexuelle Note ausdrücken. Auf den Eintrittskarten für den botanischen Garten am Gardasee findet sich im übrigen eine Interpretation von Haring in Form einer Zeichnung des Gartens gedruckt. Dass sich Kunst und Natur hier im Garten perfekt verbinden, zeigt auch die große Figur von Genius Loci, die von Andre Heller selbst geschaffen wurde. Sie ist in Form einer großen Büste, die eine Menschengestalt zeigt, geformt, wobei die Arme in weit geöffneter Haltung offenbar einen beschützenden Effekt ausdrücken sollen. Die Statue ist komplett mit Efeu bedeckt und zeigt damit die ständigen Veränderungen der Natur, die Tag für Tag statt finden. Die Blätter bewegen und formen sich dabei immer wieder neu, während die Sinnesorgane Augen, Nase und Mund als Werk des Menschen einen Mehrwert darstellen. Dieser kann nur durch einen individuellen Künstler so entstehen und seinen Ausdruck finden.